Geschichte

Die Entwicklung von k kiosk

Der Kiosk hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Strassenverkäufer (Kolporteure) verkauften in Europa die täglichen Nachrichten.

Mehr erfahren!

Der sogenannte Verkauf "à la criée" dehnte sich mit dem Bahnverkehr von Italien und Frankreich her auf die städtischen Bahnhöfe in der Westschweiz und im Tessin aus. Mit zunehmendem Angebot wurden einfache Tische aufgestellt, und als dies nicht mehr genügte, wurden Wände hochgezogen - der Kiosk war geboren.

85 Jahre k kiosk

Dieses Jahr feiert Valora nun den 85. Geburtstag des Kiosks, der auf die Gründung der Kiosk AG im Jahr 1934 zurückgeht. Heute gibt es rund 1200 k kiosk Verkaufsstellen in der Schweiz, Deutschland und Luxemburg. Zusätzlich verfügt das Mutterhaus Valora mit Press & Books und avec über ca. 250 weitere Verkaufsstellen, die ebenfalls über ein Kiosk-Sortiment verfügen.

Digital unterwegs

Mit der im 2017 auf den Markt gebrachten k kiosk App hat der Kunde die attraktivsten Rabattgutscheine und Stempelkarten vom k kiosk unterwegs immer dabei. 

Aus fünf mach eins

Die Naville AG wird 2015 durch Valora übernommen. Damit sind fast alle Schweizer Kiosk-Unternehmen unter dem Dach unseres Konzerns vereint.

k kiosk wird 80 Jahre alt

2014 feiert k kiosk sein 80 Jahre Jubiläum.

k kiosk in Deutschland und Luxemburg

Nach dem Rebranding von über 70 Verkaufsstellen auf k kiosk in Luxemburg in 2009 schafft Valora Retail Deutschland 2010 einen internationalen Wiedererkennungswert mit der Einführung von k kiosk in Deutschland. Non Travel-Standorte tragen nun die in der Schweiz seit langem etablierte k kiosk Marke. 2011 und 2012 folgt die Umwandlung ehemaliger tabacon-Stores in moderne Kioske nach Schweizer Vorbild.

k kiosk: Neue Markenstrategie

2004 beginnt die Umsetzung der neuen Markenstrategie von k kiosk. k kiosk ist ein komplett überarbeitetes und weiter optimiertes Verkaufskonzept, mit einem neuen Look. Mit der Neupositionierung will sich der k kiosk klar von seinen Mitbewerbern im Kiosk- und kleinflächigen Shopgeschäft differenzieren. Im Frühsommer 2006 ist die Umstellung des Auftritts von rot-weiss auf die Markenfarben blau-weiss-rot erfolgt.

Konzernstrukturen – Fokus auf das Kerngeschäft

Der Konzern beschliesst die Fokussierung auf das Kerngeschäft. Mit der Vereinfachung der Konzernstrukturen per 1. Januar 03 wurden aus den beiden Kiosksparten k GROUP (Schweiz) und (International) die Marktdivisionen Valora Retail und Valora Wholesale – die bisherige Länderaufteilung wurde aufgehoben. Und geschäftsseitig wurden u.a. die Merkur Confiserien verkauft. 2005 bringt die Fokussierung auf das Kerngeschäft weitere Anpassungen in der Organisationsstruktur. 2010 sind in Muttenz die für den Einzelhandel (Valora Retail: mit Kiosk, Convenience, Gastronomie) sowie den Vertrieb von Presseerzeugnissen & Grosshandelsaktivitäten (Valora Services) zuständigen Divisionen angesiedelt.
Per 1. Januar 2014 übernimmt Thomas Kirschner, der Mehrheitsgesellschafter des führenden deutschen Pressegrossisten PVG von der Valora Gruppe die Division «Valora Services.» 7 Days Media Services AG heisst das neue Unternehmen, welches das komplette Pressgrosshandelsgeschäft in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz übernimmt.

Anerkennung der Branche Kiosk

Im Frühling 2000 bewilligte das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die Branche Kiosk – und ermöglichte damit, dass im August 2001 erstmals Lehrlinge am Kiosk ihre Verkaufslehre beginnen konnten.

Valora

1996 erhielt der Konzern Merkur einen neuen Namen: Valora. 1998 führte Valora ihre beiden Marktsparten Merkur (Confiserie/ Gastronomie) und Kiosk in der Sparte k GROUP (Schweiz) zusammen, deren Kerngeschäft der Einzelhandel, Grosshandel und die Logistik war.

2001 wurde die Kiosk AG auf k Kiosk AG, 2004 auf Valora AG und dann Valora Schweiz AG umfirmiert.

Expansion von Merkur

Die Verschärfung des Wettbewerbs führt zu einer Konsolidierung. Ende der 70er Jahre werden die Geschäfte von Schmidt-Agence AG, Azed AG und Kabag AG in einer Holding zusammengeführt, die 1990 an die Merkur Holding AG, die heutige Valora, verkauft wird. 1989/90 kaufte Merkur, die 1905 als Schweizer Schokoladen und Colonialhaus gegründet worden war, zudem die Kiosk AG. Die Schmidt-Agence verfügte über rund 1'100 eigene Verkaufsstellen und belieferte 300 Depots. Die Kiosk AG betrieb 470 eigene Kioske und hatte 1'250 Depotkunden. 1991 fusionierten sie zur neuen Kiosk AG, die 1994 in das soeben fertig gebaute sogenannte Handelshaus Muttenz einzog.

Festigung des Kioskmarktes

Der Kioskmarkt in seiner heutigen Bedeutung wurde in den 50er Jahren gefestigt. Die Kiosk AG sicherte sich einen Teil des Grosshandel-Geschäftes mit Presselieferungen an Coop Verkaufsstellen in der Deutschschweiz. Die Schmidt-Agence AG eröffnete dagegen in Migros-Märkten eigene Verkaufsstellen.

Auf Bundesebene kam es 1973 und 1983 zu wichtigen Entscheiden für die Kioskfirmen. Das Eidgenössische Kartellgesetz von 1973 schaltete das Abwerben bestehender Verkaufsstellen aus, was eine Sicherung des bestehenden Geschäftsvolumen bedeutete. 1983 anerkannte das Bundesgericht die Besonderheit des Pressevertriebs. Es entschied, dass der Verlag Eigentümer der Presse bis zum Verkauf bleibe, damit das volle Risiko trage, und entsprechend seine Vertriebswege selbst bestimmen können.

Schweizerischer Kioskinhaber-Verband

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Kiosk ist der Standort - entsprechend tobte ein Konkurrenzkampf um die besten Passantenlagen. Zur Beruhigung des Marktes teilten die SBB ihr Pachtgebiet in Absprache mit den Privatbahnen unter den Kioskfirmen auf. Weil die Einzelhändler auch Pachtgebiet der Bahnen begehrten, gingen sie in die Opposition und gründeten 1926 den Schweizerischen Kioskinhaber-Verband SKIV.

Der Wettlauf beginnt

Mit der Naville SA, der Azed AG, der Schmidt-Agence AG und der Kabag AG hatten also in der Folge weitere Unternehmen im Kiosk-Gewerbe Fuss gefasst. Sie expandieren an Tramhaltestellen, Einkaufszentren, Autobahnraststätten und Tankstellen.

Pressevertrieb

Mit sich verändernden Lesegewohnheiten erhielt die Presse gegenüber dem Buch Oberhand. Nebst dem Abonnement war der Kiosk der wichtigste Vertriebskanal für die Presseerzeugnisse. Unter anderem wegen der politischen Bedeutung der Berichterstattung, "der Information der Bevölkerung durch die Presse" profitierte der Kiosk von weniger restriktiven Ladenöffnungszeiten. Es ergab sich das heute noch geltende Vertriebsprinzip zwischen Verlag und Handel. Bei ihrem Kommissionsgeschäft sind die Verkaufspreise vom Verlag her verbindlich (vorgeschrieben, aufgedruckt). Die Ware bleibt bis zum Verkauf Eigentum des Verlages.

Kioskgeschäft

Bereits 1872 entstand die Buchhandlung F. Festersen & Cie, 1913 in Paul Schmidt Zeitungsagentur (Basel) umbenannt, die sich mit dem Vertrieb von Zeitschriften vorwiegend deutscher Herkunft befasste. 1883 wurde in Bern unter der Führung von Samuel Payot die SA Librairie Edition gegründet. Sie war u.a. Konzessionärin von SBB-Bahnhofs-Buchhandlungen und betrieb "Kiosques à Journaux" in Bern, Zürich und Biel. 1934 erfolgte die Umbenennung in Kiosk AG. 1913 gründete Lucien Naville in Genf mit Beteiligung der Hachette, Vertriebsfirma der französischen Verlage, das Depot Central de Librairie SA (die spätere Naville). 1914 erweiterte er unter dem Namen Allgemeine Zeitung-Expedition Dornacherstrasse (Azed AG) sein Depotgeschäft bis nach Basel. Die italienischen Verlagshäuser verhielten sich wie die französischen. Der Corriere della Sera gründete beispielsweise 1939 die Verteilfirma Melisa SA in Lugano für den Vertrieb italienischer Presseerzeugnisse.

Die Initialzündung 1883

Als Vater des Kioskgewerbes gilt in der Schweiz der Buchhändler Frédéric Zahn. Er lässt sich dazu 1883 von den Kolporteuren inspirieren, die im Anstellungsverhältnis der grossen Tageszeitungen deren Ware verkaufen. Mit der zunehmenden Bedeutung des Bahnverkehrs findet der Berufsstand über Frankreich und Italien auch in der französisch- und italienisch-sprachigen Schweiz Verbreitung. Zahn macht sich die Bewegung zu eigen, indem er am Bahnhof von Le Locle unter Zuhilfenahme eines Tisches Bücher und Zeitungen an die Reisenden verkauft.